Liebe Dreiradfreunde,
es war wieder einmal so weit, Dreiradtreffenzeit.
"Und als der Mensch das Dreirad schuf, drehte Gott sich um und weinte bitterlich." Es muss ein bischen Wahrheit dahinter stecken, denn die Anreise gestaltete sich als feucht-fröhliche Fahrt ins Vogtland, wo Volkmar Trapp ins schöne Örtchen Bergen geladen hatte. Die kurzen Attacken des Wettergottes können einem echten Dreiradliebhaber jedoch nichts anhaben und so trafen schon am Freitag ein Großteil der über 40 Teilnehmer ein.
Die meisten bezogen ihr Quartier im "Fahrerlager" Gasthof und Pension Streuberg, tief im Wald gelegen. Einige Unerschrockene übernachteten sogar im Zelt, was angesichts des Wetters hervor gehoben werden muss.
Der Anreiseabend wurde dementsprechend gemütlich im Gasthof zugebracht, es wurde gegessen, getrunken, geredet und viel gelacht.
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn schließlich mussten die Fahrzeuge vom Fahrerlager den Berg hinunter nach Bergen gefahren werden, wo sich der Startpunkt der Ausfahrt befand. Kurz noch mal Benzin nachgefüllt und die kleine Inspektion inklusive Vorderradtausch gemacht und nach der Vergabe der Startnummern und der Fahrerbesprechung konnte die Fahrt durchs Vogtland beginnen. Das Wetter hatte auch ein Einsehen und bescherte uns sogar Sonnenschein, was einige Teilnehmer zu einem Zwischenstopp veranlasste, um ihre Verdecke zu öffnen.
Ziel der ersten Etappe war im übrigen die bekannte Göltschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke Europas. In ihrem Schatten parkten sie Fahrzeuge, während sich die Teilnehmer in Gasthaus "Zur alten BBS" stärkten. Der Himmel reinigte noch einmal gründlich die Luft mit Hilfe eines kräftigen Regenschauers und dann konnte auch die zweite Etappe zurück nach Bergen starten.
Bei herrlichem Sonnenschein ging es über kleine verlassene Straßen durch malerische Walder und Wiesen mit kleinen Bächen, vorbei an verdutzt den Autos hinterher schauenden Kühen. So etwas haben sie sicherlich noch nicht in ihrem Leben gesehen, genau wie die meisten Zuschauer am Straßenrand, die uns immer wieder zu winkten.
Die zweite Etappe gestaltete sich jedoch schwieriger als die erste, galt es doch eine schier endlos anmutende Steigung zu bewältigen. Doch auch die kleinmotorisierten Fahrzeuge meisterten die Prüfung im Schritttempo und so gab es bis auf ein paar Fahrzeuge mit Benzinmangel, welche jedoch schnell wieder flott gemacht wurden, keinerlei Ausfälle zu beklagen.
Wieder in Bergen angekommen wurden die Fahrzeuge auf dem Sportplatz dem Publikum präsentiert. Leider regnete wieder, trotzdem erschienen zahlreiche Interessierte von Nah und Fern.
Der Abend wurde gemütlich im Sportlerheim bei Gegrilltem zugebracht. Es wurden die Geschehnisse des Tages diskutiert, der extra für das Treffen von einer einheimischen Schnapsbrennerei kreiirte Zweitakter verkostet und alle freuten sich schon auf das nächste Mal.
Das findet dann im übrigen im Juni 2008 in Leipzig statt, wir freuen uns Schon drauf.
Wir danken nochmals recht herzlich Fam. Trapp und seinen zahlreichen Helfern für das schöne Wochenende.